28 Feb
2012
Ich war im Sept 2011 auf der 'Better Beta' - Design Thinking Konferenz an der Uni Lüneburg, die in Kooperation mit der Uni St. Gallen durchgeführt wurde. Dort haben wir in einem Workshop die ersten Phasen des Design Thinking Prozesses durchgespielt. Für die Erstellung von Prototypen und anschließende Validierung war keine Zeit mehr. Für das IT-Camp wünsche ich mir, dass es möglich ist, auch verschiedene Prototypen tatsächlich zu erstellen und diese dann in einer weiteren Phase zu einem noch besseren Prototypen zu kombinieren! Ähnlich wie beim 'Shopping Cart' Video von IDEO ;)
Als User Experience Expertin fühle ich mich vor allem in der ersten Phase des Design Thinking Prozesses zu Hause, also im Bereich 'Understand the Problem'. Ich führe viele qualitative Interviews durch und berate unsere Produktteams wie sie die User Experience von bestehenden und neuen Features optimieren können.
Komplexe Herausforderung: Wie muss die XING Startseite gestaltet sein, damit sich Nutzer regelmäßig (täglich) einloggen, um für sie berufsrelevante Inhalte zu erhalten? ODER Wie kann man Nutzer in den verschiedenen Lebensphasen an die Hand nehmen? Welche Infos brauchen sie?
--> Hierzu auch gleich meine erste Frage: Wie sind wirklich gute Fragestellungen für einen Design Thinking Prozess formuliert? Nicht zu konkret, nicht zu weit gefasst,... etc.
Mich interessiert außerdem, wie man kreative Prozesse in einem interdisziplinäres Team durch Design Thinking steuern kann. So dass, das Team in einem bestimmten Zeitrahmen Erfolge verbuchen kann, z.B. der Launch eines bestimmten Features.
Zudem interessieren mich Tipps zur Raumgestaltung, da man ja immer wieder hört, dass diese einen großen Einfluss auf die Kreativität hat.
Freu mich auf Samstag!
Britta Ullrich, UX Manager bei XING